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Fachkreise: Ärzte, Apotheker, Pflegedienste und Krankenkassen
Drugprofiler: Das Pharmakogenetik-Informationssystem für Ärzte und Apotheker
DrugProfiler ist ein Datenbanksystem für Ärzte und Apotheker, das umfangreiche Informationen zum genetischen Hintergrund der Wirkung bzw. der Unverträglichkeit von Arzneimitteln liefert. In der vorliegenden Version 1.0 ist DrugProfiler ein Internetprodukt, für dessen Freischaltung der Erwerb einer Lizenz erforderlich ist. Informationen zur Registrierung und Lizensierung finden Sie im Internet unter www.drugprofiler.com.
Im Sinne einer individualisierten Medizin können mit Unterstützung der DrugProfiler-Datenbank bei der Verordnung von zahlreichen Medikamenten bereits vor Beginn einer Behandlung genetisch bedingte Risiken für Nebenwirkungen bzw. die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung abgeschätzt werden. Hierzu ist es notwendig, den Genotyp des Patienten durch eine genetische Untersuchung festzustellen. Das Untersuchungsergebnis hilft Ihnen, eine individuelle Auswahl des Medikaments und der verabreichten Dosis zu treffen. Dies ist insbesondere bei Medikamenten mit enger therapeutischer Breite (z.B. Chemotherapeutika, Psychopharmaka) oder mit häufig auftretendem Wirkungsverlust (z.B. Asthmatherapeutika) von Bedeutung.
Informationen aus dem Klassiker ''Rote Liste®'' 2002...
...beinhaltet der DrugProfilerTM ebenfalls. Alle Rechte auf diesen Inhalt liegen bei der Rote Liste Service GmbH.
Anwendungsbeispiel
IMGM DrugProfilerTM informiert auch über Medikamente, die bei einer entsprechenden genetischen Veranlagung das Long QT-Syndrom (LQTS) auslösen können. Das LQTS ist eine Herzrhythmusstörung, die für viele Fälle des plötzlichen Herztods verantwortlich gemacht wird. Dabei geht man in ca. 10% der Todesfälle davon aus, dass strukturelle Herzerkrankung nicht beteiligt sind. Die familiäre Form des LQTS ist eine Krankheit, die primär genetisch bedingt und somit erblich ist. Neueste Forschungsergebnisse haben ergeben, dass auch die Gabe von bestimmten Medikamenten bei Patienten mit einem prädisponierenden Genotyp ein LQTS auslösen kann (z. B. Erythromycin, diverse Antidepressiva usw.).
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