Sterillabor
Fachkreise: Ärzte, Apotheker, Pflegekräfte und Krankenkassen
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Sterilproduktion durch die Kaiser-Apotheke für :
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Parenterale Ernährung
Schmerztherapie
Zytostatikatherapie
Antibiotikatherapie/Sonstige
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1.
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1. Pharmazeutische Sterilproduktion
GMP: Good Manufactoring Practice
( internationaler industrieller Standard für pharmazeutische Herstellung )
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Maximal erlaubte Partikelzahl/qm
>0,5
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Maximal erlaubte Partikelzahl/qm
>5
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Max. zahl lebensfähiger
Mikroorganismen
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Klasse A
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3500
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keine
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<1
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Klasse B
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3500
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keine
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5
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Klasse C
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350000
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2000
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100
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Klasse D
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3.500.000
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20.000
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500
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Standard in der Produktion der Kaiser-Apotheke :
- Klasse A im Laminar Air Flow
- Klasse B für die Produktionsräume
Gewährleistung der Reinheitsklassen nach GMP durch moderne Schleusen und Lufttechnik auf Industrieherstellungsniveau und regelmäßige Kontrolle durch Abklatschtests, sowie eigene Hygienepläne für Kleidung und Reinigung (QMS)
Personalqualifizierung :
- Nur weitergebildetes pharmazeutisches Fachpersonal mit einer Zusatzausbildung zur Zytostatikaherstellung
- Überprüfung der Personalqualifizierung durch den Nachweis von fehlerfreiem Befüllen der Infusionsbeutel

2. Vorteile dieser Herstellungsqualität durch die Kaiser-Apotheke:
Gefäßblockaden über partikuläre Kontamination sind nahezu ausgeschlossen (wichtig bei langfristiger parenteraler Ernährung)
Mikrobielles Kontaminationsrisiko aus der Zubereitung ist praktisch ausgeschlossen
Partikelbedingte Gefäßobstruktionen (vor allem bei Kindern wegen der kleineren Gefäße) sind extrem selten
Sehr hoher pharmazeutischer Sicherheitsstandard in der Herstellung für ambulante Infusionstherapien

3. Stabilität und Kompatibilität
Die Kompatibilität und Stabilität der verwendeten Einzelkomponenten lassen wir herstellerunabhängig durch die entsprechenden Herstellerlabors überprüfen
Jede Rezeptur oder Regime wird erst nach der Überprüfung freigegeben
Notwendige Änderungen werden mit den verordnenden Ärzten besprochen
Die Lagerungsvorschrift und das Haltbarkeitsdatum wird auf jeder produzierten Charge oder Lösung auf dem Etikett aufgedruckt
Keine Ausflockungen innerhalb der angegebenen Zeiträume trotz Zumischung der unverträglichkeitsrelevanten Substrate wie Calcium, Phosphat und Eisen

4. Wichtigste Indikationen für die parenterale Ernährung
Tumorerkrankungen:
- Palliative Therapien zu Erhaltung oder Gewinnung von Lebensqualität
- Ernährungstherapie vor, während oder nach Chemotherapien oder chirurgischen Eingriffen im Gastrointestinaltrakt
Chronisch-Entzündliche Darmerkrankungen :
- Morbus Crohn
- Colitis Ulcerosa
Kurzdarmsyndrom
Pädiatrische Indikationen:
- Stoffwechselerkrankungen
- Erworbener oder angeborener Kurzdarm
- Enterocolitis
- Therapieresistente Diarrhoen
HIV/Aids

5. Vorteile der Herstellung von AIO-Lösungen durch die Kaiser-Apotheke
Entlastung des Pflegepersonals durch Übernahme von Aufgaben durch die Apotheke
Reduktion des Kontaminationsrisikos durch Berührung
Reduktion von Sepsis, da weniger Manipulationen am Infusionsgerät oder zentralem Katheter nötig sind
Fehlerreduzierung bei der Verabreichung von Einzelflaschen
Verkürzung der Pflegezeit
Exakte Anpassung von Kalorienzahl, Flüssigkeitsmenge, Fett und Eiweißgehalt
Bessere Patientencompliance
Bessere Einstellung von Diabetikern durch genaue Glucosegabe möglich und damit Verhinderung einer Fettleber
Option der einschleichenden Therapie beim Fett
Physiologische, medizinisch optimale, bedarfsangepaßte Therapie
Tagesgenaue Anpassung bei variierenden Anforderungen im Therapieverlauf möglich
Stickstoff Kalorien- Quotient variierbar ( bei Kindern häufig notwendig )
Reduzierbare Volumina für eine Verbesserung der Nachtruhe
Hohe Effizienz der Ernährungstherapie bei möglichst niedrigen Komplikationen

6. Hilfsmittel zur Applikation
Einsatz von Pumpen bewährter Hersteller ( Schmerztherapie / Kinder )
Rucksacksysteme für mobile Infusionen
Zusammenstellung von eigenen Hilfsmittelsets mit einzeln abgepacktem Tages- oder Einmalbedarf zur Kostensenkung und Sicherheitskontrolle
Keine Großpackungen, sondern Auseinzelung der benötigten Artikel
Leihgeräte bei Infusionsständern, Kühlschrank und Pumpen
Eindeutige Bezeichnung der Sets ( Bsp.: An- bzw. Abhängesets )
-Komfortable und schnelle Vorbereitung einer Infusion
-Kostensenkung durch Tagessets
-Größtmögliche Sicherheit durch standardisierte Infusionssets

7.Organisation und Logistik
Tägliche Produktion und Auslieferung
Auslieferung der produzierten Infusionstherapie am nächsten Werktag bei Patientenmeldung bis 10.00 Uhr
Notfallversorgungen oder Praxis/Klinikbelieferungen am gleichen Tag nach Abklärung der Blutbilder
Individuelle Lieferintervalle nach Absprache mit Patienten, Pflegedienst oder Angehörigen
Anlieferung an vereinbarten Wochentagen
Rezeptorganisation nach Absprache mit dem behandelnden Arzt
Sammelrezepte bei parenteraler Ernährung für Arznei- und Hilfsmittel zur Abwicklung eines Monatsbedarfs
Abrechnung und Abklären von Kostenübernahmen mit allen Kostenträgern
Flexible und bedarfsorientierte Organisation und Entlastung durch patientenfreundlichen Komplettservice

8. Kostenanalysen
Einsatz von günstigen, standardisierten Nährlösungen bei kurzzeitigem Gebrauch bis zu 4 Wochen
Langzeittherapien und Arzneitherapien erfordern Individuallösungen zur Vermeidung von Komplikationen und hohen Folgekosten
Patientenindividuelle Kostenanalysen für flexible Zeiträume erhöhen die Kostentransparenz und erleichtern die Langzeitbetrachtung
Tagesgenaue Produktion und Auslieferung senkt die Therapiekosten
Extrem kurzer zeitlicher Vorlauf ermöglicht kurzfristige Therapieanpassungen und verhindert Fehlproduktionen
Auseinzelung der Arzneimittel und kurze Produktions- und Belieferungszeiträume verhindern Überhangbelieferungen und senken die Kosten

9. Abgrenzung / Vorteile MCB-Medicenter Mitbewerb
Bei Direktbelieferung durch MCB-Medicenter, Kostenersparnis für den Kostenträger
Persönliches Gespräch mit dem verordnenden Arzt zur Besprechung und Erstellung des Therapie- und / oder Ernährungsplanes.
Persönliche Vorstellung beim Patienten und Abstimmung der Versorgung unter Berücksichtigung der häuslichen Umgebung. (Wohnung, Arbeitsplatz, Lebensgewohnheiten und soziales Umfeld)
Organisation und Schulung eines Pflegedienstes unter Berücksichtigung der Wünsche des Patienten und des behandelnden Arztes. Je nach Compliance des Patienten die Möglichkeit des schrittweisen Erlernens der selbstständigen Durchführung.
Therapiebeginn innerhalb 24 Stunden
Therapieänderungen innerhalb 24 Stunden
Versorgung aller invasiven Zugänge durch zertifizierte Krankenschwestern und Krankenpfleger: Portkatheterpunktion (venös und spinal) Hickmannkath., Groshongkath., Cavakath., Epiduralkath., Subcutannadel.
Unser Krankenpflegepersonal wird regelmäßig ausgebildet und geprüft in Ernährungs- und Schmerztherapien.
Unser Krankenpflegepersonal ist als Medizinprodukteberater ist gemäß §32 des MPG qualifiziert.
Die Umsetzung der Therapie erfolgt herstellerunabhängig und produktneutral (Einsatz von Fertig- oder Compoundinglösungen).
Individuelle Belieferung von Arzneiprodukten und Hilfsmitteln (täglich bis max. 7 Tage)
Wöchentliche Routinebesuche beim Patienten, Dokumentation und gegebenenfalls Anpassung der Therapie in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt. Nach Wunsch Weitergabe des Besuchsberichtes.
Bei Schmerztherapien zeitgenauer Patientenbesuch zum Schmerzkassettenwechsel.
Unterstützung bei der Erstellung aller notwendigen Rezepte und Freistellungsantrag für die Bugedierung.
Bei Veränderungen der Bedürfnisse des Patienten können wir durch unser Komplettangebot in allen medizinischen Fachbereichen mit qualifizierten Pflegekräften fachübergreifend reagieren.
24 Std. Notdienst
